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Heilungshindernisse Keiner weiß genau, warum das eine oder andere störend auf die Homöopathie wirkt. Es sind langjährige Erfahrungswerte, die zeigen, dass der Lauf der homöopathischen Heilung gestört werden kann. Ich erkläre es gerne mit dem Bild einer Billiard-Kugel, die durch die Mittelgabe angestoßen und ins Rollen gebracht wurde. Es bedarf erstmal keines weiteren Anstoßens, denn die Kugel rollt in die Richtung, die ihr gegeben wurde und bewegt dabei so manch andere Kugel. Aber leider gibt es einige Einflüsse, die die Kugel abbremsen oder sogar zum Stehen bringen. Daher sollte man Folgendes bei chronischer Behandlung unbedingt vermeiden:
- Kaffee/Cola und alles, was schnell aufputschend wirkt, z.B.: Amphetamine, Koffeintabletten, Energiedrinks wie Redbull....(schwarzer Tee ist in Maßen erlaubt)
- Menthol, das Ätherische Öl der Pfefferminze, das in sehr vielen Produkten enthalten ist, z.B. Kaugummis, Bonbons, viele Teemischungen mit Pfefferminze, Zahnpasta (einige sehr empfindliche homöopathische Mittel verlangen dem Patienten eine Umstellung der Zahnpasta ab!)...
- Kampfer, enthalten z.B. in Korodin-Herztropfen, Franzbrantwein, kühlende Einreibungen...
- jede Form der unterdrückenden Behandlung z.B. durch Cortison o.ä. Bitte wenden Sie sich immer zuerst an Ihren Homöopathen, wenn Sie eine weitere Behandlung hinzunehmen möchten.
Natürlich sind der Homöopathie auch manchmal von vornherein Grenzen gesetzt: ein fehlendes Körperteil wird nicht nachwachsen (scheint klar, aber das gilt auch für zerstörtes Organgewebe) ein Gendefekt z.B. Down-Syndrom (hier kann nur begleitend behandelt werden, aber nicht das Syndrom selbst)) ein durch jahrzehntelange unterdrückende Behandlung geschwächter Mensch (die Lebenskraft ist in einem solchen Fall oft zu schwach, um sich noch homöopathisch anstoßen zu lassen, hier kann meist nur unterstützend behandelt werden, aber das muß man von Fall zu Fall sehen) - Fremdkörpereinwirkungen z.B. ein Splitter im Auge, der natürlich erst entfernt werden muß, bevor das Auge heilen kann
- eine Krankheit, die zum Lebensinhalt geworden ist, weil der Patient dadurch die Aufmerksamkeit bekommt, die er zum Leben benötigt. Auch wenn der Patient sich nichts sehnlicher wünscht, als diese Krankheit loszuwerden, hält er doch im Unterbewußtsein so stark daran fest, weil er weiß, ohne die Krankheit wäre das Aufmerksamkeitsdefizit noch unerträglicher. Diese innere Gegenkraft kann die Homöopathie meiner Erfahrung nach nicht überwinden.
- Menschen, die den Zugang zum Leben verloren haben. (Gemeint sind nicht etwa psychiatrische Gefühlsanomalien wie Depression oder Manie, sondern Menschen, die sich in sektenähnlichen Strukturen bewegen und dabei sich selbst aufgegeben haben. Der Bezug zum Leben, incl. der Befriedigung der materiellen Bedürfnisse ist verloren.¹ )
- ein schlechter Homöopath/in

¹ Nach spiritueller Vertiefung seines Lebens zu suchen ist absolut erstrebenswert, aber es darf dabei nie das Materielle vergessen werden, es gehört zum Leben dazu: Essen, Trinken, Sexualität, Lebensfreude etc. Wer danach strebt, seinem Körper zu entsagen und zu vergeistigen, der wird sich irgendwann abtrennen vom Fluß des Lebens. Dann erreicht ihn auch die Homöopathie nicht mehr!
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