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Baunscheidtieren - die Akupunktur des Westens

Herr Baunscheidt litt an einer akuten Gelenksentzündung, als er von Insekten im Gelenksbereich gestochen wurde. Als die Schwellung und der Juckreiz zurückgegangen waren, waren auch seine Gelenkschmerzen verschwunden. Er erkannte den Zusammenhang und versuchte, den Mückenstich nachzuahmen: er ritzte die Hornschicht der Haut an (weniger als einen halben Millimeter tief) und bestrich das Areal mit einem speziell angemischten Öl. Die Haut rötete sich und es bildeten sich juckende Quaddeln...

Die Wirkung (z.B. bei der Behandlung des Hexenschuß) läßt sich durch die Mobilisierung des Lymphsystems erklären: die Schmerz- und Entzündungsmediatoren (Botenstoffe), die an der Wirbelsäule für Schmerz und Muskelverkrampfung sorgen, werden aus der Tiefe abgezogen und an den neuen "Entzündungsherd" auf der Haut verfrachtet. Gleichzeitig kommt es zur Anregung des Blutgefäßsystems, was eine Erwärmung (Rötung) bringt und die Lymphe (incl. Immunsystem) anspornt, Gift- und Kranheitsstoffe abzutransportieren - die Homöostase (Gleichgewicht im Köpermillieu) wird wieder hergestellt.  

Die Anwendungsmöglichkeiten dieser Ausleitungsmethode über die Haut sind fast unbegrenzt, denn durch Baunscheidtieren der Reflexzonen auf der Haut kann jedes Organsystem erreicht werden - die Akupunktur des Westens!

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Praxis klass.Homöopathie - Charlotte Krausch